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Lapislazuli der Edelstein

 

 

 

Lapislazuli

Lapislazuli

Ein Merkmal des Lapislazuli sind seine goldenen Pyrit Flecken.

 

Lapislazuli

Der ausgesprochen luxuriöse Edelstein      Lapislazuli ungeschliffen
Lapislazuli

Überblick

Namensgebung
Lapislazuli setzt sich aus den beiden lateinischen Begriffen lapis (Stein) und lazulum (blau) zusammen. Lazulum wiederum geht auf das persische Wort lazhward zurück, das eine himmelblaue Farbe bezeichnet. Alternative Benennungen sind Lapis, Lapis lazuli, Orientalischblau oder Pierre d’azur.
Mineralgruppe
Der Hauptbestandteil des Lapislazuli ist Lasurit mit einem Anteil von 25 bis zu 40% – daneben setzt er sich aus zahlreichen weiteren Mineralien zusammen, wie beispielsweise Calcit, Diopsid und Augit. Wegen seiner verschiedenen Bestandteile wird der Edelstein auch als Gestein klassifiziert.
Farbe
Was einen qualitativ hochwertigen Lapislazuli auszeichnet, ist eine möglichst ausgeglichene Farbverteilung – der Großteil dieser Edelsteine zeigt jedoch eine gestreifte oder gefleckte Oberfläche.
Schliff
Das Funkeln vom Lapislazuli kommt im Cabochonschliff oder als Perlen-Schliff besonders zur Geltung.
Besonderheit
Kleine goldene Pyrit Flecken bringen den Edelstein zum Funkeln.

Qualitätsfaktoren

Farbe

Am begehrtesten ist ein Lapislazuli Edelstein in einer dunkel-blauen bis violett-blauen Farbe – mit einer möglichst ausgeglichenen Farbverteilung.

Reinheit

Hochqualitative Lapislazuli weisen oft kleine gold-farbene Pyrit-Flecke aus.

Karat
Zur Wertbestimmung eines Edelsteins spielen wie die Karatzahl, die Farbe, die Form und die Schliffart eine entscheidende Rolle. Die Karatzahl (ct) gibt das Gewicht eines Edelsteins an. Ein Karat wiegt 0,2 Gramm.
Schliff
Häufig wird der Lapislazuli Edelstein zu einem Cabochonschliff oder Perlen verarbeitet.

Der Lapislazuli und seine erstaunlich weit zurückreichende Geschichte

Der Lapislazuli ist einer der ersten Edelsteine, die für die Anfertigung von Schmuckstücken verwendet wurden. Es herrscht kein Einverständnis darüber, auf welches Alter die frühesten Funde datiert werden können – im Gespräch sind bis zu 50.000 Jahre. Sicher ist jedoch, dass der Edelstein bereits im Alten Ägypten geschätzt wurde. Die Totenmaske des Tutanchamun ist unter anderem mit Lapislazuli Edelsteinen besetzt und in der Grabkammer des jungen Königs wurde ein Lapislazuli-Skarabäus gefunden. Sein hoher Stellenwert drückt sich dadurch aus, dass er mit der hohen Göttin Isis in Verbindung gebracht wurde. Sogar in der Bibel kommt ihm eine gehobene Bedeutung zu, da er die Brustplatte des Hohepriesters Aaron geschmückt haben soll. Um 3.000 v. Chr. handelte man ihn über die Lapislazuli-Straße, die sich von Ägypten über Mesopotamien bis in den Norden von Afghanistan erstreckte. Sehr beliebt war der Lapislazuli auch in Mesopotamien, wo er in großen Mengen in Königsgräbern gefunden wurde. Schmuckketten aus Lapislazuli sind aus der griechischen und römischen Kultur überliefert.
Lapislazuli ungeschliffen

Besondere Lapislazuli

Eines der bekanntesten Anwendungen des Lapislazuli ist auf der Mumienmaske des Pharaonen Tutanchamun (1324 v. Chr.)

Besondere Anlässe

Hochzeitsjubiläum
Ein Lapislazuli wird gerne zum 9. Jahrestag verschenkt.

Vorkommen von Lapislazuli

Die bedeutendsten Lapislazuli-Lagerstätten befinden sich im zentralasiatischen Hindukusch-Gebirge. Außerdem wurde der Edelstein beim russischen Baikalsee, in der Nähe des chilenischen Santiago, in Kalifornien, Kanada, Myanmar und Pakistan gefunden.

Vorkommen Lapislazuli

 

Schmuckstücke mit Lapislazuli

Characters Anhänger Lapislazuli Gelbgold

 

 

 

 

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